Erholung, Ökotourismus

 

Die Aktiengesellschaft ist bei der Bewirtschaftung der ihr anvertrauten Wälder bemüht – über die Bewirtschaftung und Erhaltung der Flächen und des Unternehmens hinaus– , dass die Wälder ihrer dreifachen Funktion (Produktion, Schutz und Allgemeinwohl) immer besser gerecht werden. Die Gesellschaft erwartet:

 

1.      dass die Bäume außer der Wirtschaftstätigkeit Holzproduktion – welche die materielle Basis zum Erhalt der Wälder ist – auch noch

 

2.      den Schutz von Boden, Landschaft, Natur, den Schutz der Ortschaften gegen Staub, Wind, Geräusche usw., die Oxygenproduktion, Klimaverbesserung und Aufnahme von Schmutzstoffen sichert, sowie

 

3.      dass der Wald den Mitgliedern der Gesellschaft Urlaubsmöglichkeiten bietet und damit der Erholung, Entspannung und Regeneration dient.

 

Ein gut bewirtschafteter Wald genügt zur Erfüllung der beiden ersten Funktionen im allgemeinen ohne besondere Anstrengungen. Für die Aufgaben des Allgemeinwohls jedoch müssen die Wälder vorbereitet werden, damit weder Wald noch Besucher Schaden erleiden. Diese Vorbereitung erfordert die Durchführung besonderer Aufgaben, die in drei Gruppen aufgegliedert werden können.

 

  • Festlegen und Kennzeichnen der von den Besuchern begangenen Gebiete, Objekte und Wanderwege.
  • Entfernen von gefährlichen Gegenständen, Umgestalten von Plätzen oder Anbringen von Schutzeinrichtungen.
  • Anlegen von Interesse erweckenden Objekten, welche der Bequemlichkeit und der Wissenserweiterung dienen.

Sasbérci kilátó

Im Sinne obiger Darlegungen errichtete die Aktiengesellschaft zur Befriedigung der Bedürfnisse der Waldbesucher folgende Objekte:

 

  • Neun geologische Lehrpfade, welche einen Einblick in die Gesteinsschichten des Gerecsegebirges und dadurch in die Erdgeschichte geben. Die Lehrpfade beginnen von Süttő aus in zwei Gruppen, in der Umgebung der Vöröshíd (Rote Brücke) und in Kisgerecsé. Dazu wurden alte, nicht mehr produzierende Steinbrüche entsprechend eingerichtet.
  • Arboretum von Neszmély: Auf einer Fläche von 30  Hektar wurden in der Mitte des vorigen Jahrhunderts im Inneren des Gerecsegebirges verschiedene Nadelbaumarten angepflanzt, was derzeit fortgeführt wird.
  • Das Jagdhaus in Alsóvadács im Inneren des Gerecsegebirges empfängt außerhalb der Jagdsaison gern naturliebende Gruppen zur Erholung und ist ein passender Platz  für die verschiedensten Veranstaltungen (Gruppentraining, Überlebenslager usw.). Kapazität: 11 Zimmer, 22 Personen.
  • Am Anglerteich in Lovasberény gibt es ausgezeichnete Möglichkeiten zum Angeln von größtenteils in Ungarn vorkommenden Fischarten.
  • Das Jagdhaus in Lovasberény bietet Touristen, die sich nach Stille und Ruhe sehnen, angenehme Entspannung in einer wunderschönen Natur (3 Doppelbettzimmer).
  • Der Sasbercer Aussichtstrum in Buják steht auf einem der höchsten Punkte des Cserhát. Von dort eröffnet sich ein herrlicher Ausblick auf die Große Tiefebene, auf die Gipfel des Mátragebirges, des Karancs und bei guter Sicht auf die Gipfel der Niederen Tatra und nach Westen bis zum Donauknie.
  • Der ökologische Lehrpfad in Buják zeigt die Vielfalt des Waldbestandes auf dem Cserhát. Die Interessenten können die Anforderungen an die Forstwirtschaft, deren Verfahren, den Waldzustand und die Phasen der Forstarbeit kennen lernen.

Alsóvadácsi vadászház

Interessenten erhalten weitere Informationen zu obigen Objekten und Gebieten auf der Webseite der Aktiengesellschaft unter www.bp-erdo.hu.